Trudeltreffen.de

Feierabend-Kneipenbesuche von 2007 bis 2010.

28.05.09: Die Bar Celona (Altstadt)

Widrige Umstände führen uns heute - jedoch nicht zu unserer Enttäuschung - in die Bar Celona in der Altstadt: In freudiger Übereinstimmung hatten wir uns heute eigentlich mit einer Vielzahl von Kollegen auf Christins Wunsch in der neuen Leine Suite verabredet. Die blieb heute aber leider geschlossen, weil das Wetter mittags noch zu unbeständig war. Gut also, dass wir noch rechtzeitig in der Bar Celona einen großen Tisch reserviert haben. An dem “Tisch für 8 Personen” haben sogar 13 Personen Platz. Erstmals trudelt auch Jeanette mit, und Jurij nimmt mit dem Abstecher in die Altstadt mal wieder eine signifikante Verlängerung seines Heimwegs in Kauf.

Bar Celona

Christin feiert heute mit uns ihren Hochzeitstag und spendiert sogar eine Runde Sekt. Nur ihr Mann bekommt nichts, denn Jens ist nicht in Hannover, sondern arbeitet Tag und Nacht. Ferner nimmt Christin ihren Jahrestag zum Anlass, auch Britta und Olli sowie Olga (die Schwester von Anna) mit den Hintergründen des Trudelns vertraut zu machen. Allzu ernst nimmt sie das Ganze aber nicht, denn gemeinsam mit Ana und Barci boykottiert sie im Laufe des Abends die Trudelregeln und landet nach einer Nacht im Rocker erst gegen halb vier im Bett. Hier wurde die Interpretation der “bis zu drei Getränke auf dem Heimweg” heute wohl etwas gedehnt…

Als Stargast darf ich Eva begrüßen, die mit Matthias aus dem IMT kommt und mir erklärt, wie ihr Passivhaus funktioniert. Mal sehen, ob sie auf den Geschmack gekommen ist und bei Gelegenheit wieder mal mittrudelt.

Gefreut haben wir uns außerdem über Niggel und Mérida, die spontan Zeit, auf die “Bar Celona” aufgrund schlechter Erfahrungen aber eigentlich keine Lust hatten. Auch wir haben schon einmal bessere Dip-Saucen erlebt und lassen ein falsches Essen zurückgehen - aber über die Getränke, den freundlichen Kellner und die Gesamtatmosphäre gibt es keinen Grund zur Klage. Kein Wunder also, dass es heute einer der längsten Trudelabende wird (die Steintor-Nacht der drei Abweichler nicht einmal mitgerechnet).


25.05.09: Das Strandleben

Am Zusammenfluss von Ihme und Leine öffnet an schönen Sommertagen das Strandleben, dessen Lage bei Google Maps gut zu erkennen ist. Die Bude im Sand, an der man gekühltes Beck’s und viele weitere Drinks bekommt, wird vom Spandau betrieben, in das wir bereits 2007 getrudelt sind.

Ana und ich brauchen etwas länger, weil wir vom Uni-Sportgelände kommend am rechten Leineufer entlang laufen, statt erst über die Brücke zu gehen und uns dort der in die Leine mündenden Ihme zu nähern. Mit dieser Erkenntnis weisen wir schließlich auch zwei weiteren Verirrten den Weg, die uns unter dem Bremer Damm nach dem Weg zum Strandleben fragen.

Füße am Strandleben

Die Füße in den Sand zu legen, führt zu augenblicklicher Entspannung. Wir sprechen über Füße - aber zum Glück nicht nur. Nina hat einen Rosé-Sekt gekauft, mit dem sie mit uns anstößt, nachdem das erste Beck’s ausgetrunken ist. Ana fällt plötzlich ein, dass sie bereits vor vier Wochen vergessen hat, ihrem Freund Jaime (mit dem sie täglich telefoniert) zum Geburtstag zu gratulieren. Sie stellt fest, er sei selbst schuld, wenn er es so lange mit ihr als Freundin aushält - und holt den Geburtstagsanruf schnell nach.

Als Rupert dazu kommt, wird die Welt kleiner: Unsere Nachbarinnen, die vorher dieses Trudelfoto gemacht haben, kennen ihn offenbar gut. Danke fürs Fotografieren!

Strandleben

14.05.09: El Solin

Im attraktiven und zentral gelegenen El Solin war ich zum ersten Mal vor einem halben Jahr - an einem denkwürdigen Abend nach einer Unzahl von Glühweinen auf dem Weihnachtsmarkt. In der Abendsonne eines freundlichen Maitages sieht das Café plötzlich ganz anders aus: Das Leben findet draußen statt, und das El Solin bedient dort eine große Zahl von Tischen am Rande der Fußgangerzone des Stadtzentrums.

Mit Jurij setze ich mich ins offene Fenster, und wir entscheiden uns trotz der täglichen Cocktail-Happy-Hour für ein Bier. Da zunächst sonst niemand kommt, um uns Gesellschaft zu leisten, boykottieren wir etwas trotzig die Trudelregeln und fachsimpeln über die Arbeit. Merkt ja keiner… Als dann aber Ramin und Arne zu uns stoßen, wird es doch noch ein richtiges Trudeln!

El Solin

06.05.09: Die Schlossküche

Ein ungewohnt gediegenes Trudeln halten wir heute in der Schlossküche ab, einem Mövenpick-Restaurant neben den Herrenhäuser Gärten. Der Vorschlag stammt nicht etwa von jemandem wie mir, der bereits bei seiner eigenen Hochzeitsfeier gute Erfahrungen mit der Schlossküche gemacht hat, sondern von Barci, der nämlich seit seinem Umzug im März nur noch fünf Steinwürfe von der Schlossküche entfernt wohnt.

Schlossküche - TerrineProfessionalität und Anspruch des Küchen- und Servicepersonals kommen auf der Speisekarte und auf dem Teller zum Ausdruck. Wir fragen beim Verzehr einer Ziegenkäse-Terrine nach, was denn eine Terrine eigentlich sei. Dass sich jeder Laie seit der Einführung der “5-Minuten-Terrine” von Maggi darunter eine Suppe vorstellt, ist offenbar ein grober Fehler. Unsere Bedienung erklärt die Terrine mit einer bestimmten Zubereitungsart, die Wikipedia nennt es eine Schüsselpastete.

Anas Terrine sieht einem Salat jedenfalls zum Verwechseln ähnlich. Sieht aber nicht nur schön aus, sondern schmeckt auch super.

Das Trudeln bildet den Abschluss der “Team-Präsentationen”, die wir heute in der Gruppe Nanomaterialien gehalten haben, und daher sind besonders viele Kollegen mitgekommen: Außer den Personen auf dem heutigen Trudelfoto (darunter erstmals auch Rupert!) waren später auch noch Laszlo und Anne dabei. Nur sprechen dürfen wir über die heutigen Vorträge natürlich nicht, denn beim Trudeln spricht man nicht über die Arbeit.

Schlossküche

Copyright © 2017 by: Trudeltreffen.de • Design by: BlogPimp / Appelt Mediendesign • Foto: Pixelio • Lizenz: Creative Commons BY-NC-SA.