Ganz schön lange her, das letzte Trudeln!
Wer sich - anstatt nach der Arbeit zu trudeln - die Zeit mit dem Handy oder am PC vertreibt, der kann sich inzwischen ja mal diese Seiten ansehen:
geschrieben am 24. August 2009 um 00:00 Uhr von niko
gespeichert unter Trudeltreffen-Blog |
Jetzt aber: Heute erweckt das Wetter bei den Betreibern der Leine Suite genug Vertrauen, und die neue Gastronomie auf der Promenade des Leineufers ist geöffnet. Wir schlendern an Polster-Sitzecken, Liegestühlen im Sand und kleinen Tischen an der Balustrade vorbei. So ganz als unser Tag entpuppt es sich aber leider nicht.
Unser reservierter “Tisch für sechs” bietet nur Platz für vier, obwohl wir zehn sind. Stattdessen setzen wir uns direkt neben die “Küche” - also neben die Theke mit ihrer hektischen Betriebsamkeit und vielen Gerüchen. Als die Sonne verschwindet, wird es leider kühl. Svea, Sebastian (der heute seltsamerweise Tobi heißt) und Christin stellen sich für ein Essen an und kommen zehn Minuten später mit großem Erfolg wieder: Sie haben bestellt. Bis ihre Nummer aufgerufen wird, kann es aber länger dauern, schätzt Christin angesichts der Geschwindigkeit des Personals.
“Tobi” hat bei Amazon einen Radatlas für die Provence bestellt und beturtelt mit Svea die Urlaubsplanung für diesen Sommer. Ich scanne den Barcode des Buches mit meinem Handy und kann daher hier diesen Link zu dem Radatlas präsentieren - und zugleich erwähnen, dass es viele Möglichkeiten gibt, versandkostenfrei Bücher zu bestellen.
Christins Freundin Cho Chang [Name von der Redaktion geändert] trudelt erstmals mit und ist verstört, als wir sie bitten, für ein Internet-Foto zu posieren. Sie hält Erwähnungen im Internet generell für gefährlich. Stattdessen schießt sie dieses Trudelfoto, das immerhin niemand besser hinbekommen hätte, locker aus dem Handgelenk direkt von der Wand - und ist auf dem Bild leider nicht zu sehen.

geschrieben am 2. Juni 2009 um 20:00 Uhr von niko
gespeichert unter Trudeltreffen-Blog |
Widrige Umstände führen uns heute - jedoch nicht zu unserer Enttäuschung - in die Bar Celona in der Altstadt: In freudiger Übereinstimmung hatten wir uns heute eigentlich mit einer Vielzahl von Kollegen auf Christins Wunsch in der neuen Leine Suite verabredet. Die blieb heute aber leider geschlossen, weil das Wetter mittags noch zu unbeständig war. Gut also, dass wir noch rechtzeitig in der Bar Celona einen großen Tisch reserviert haben. An dem “Tisch für 8 Personen” haben sogar 13 Personen Platz. Erstmals trudelt auch Jeanette mit, und Jurij nimmt mit dem Abstecher in die Altstadt mal wieder eine signifikante Verlängerung seines Heimwegs in Kauf.

Christin feiert heute mit uns ihren Hochzeitstag und spendiert sogar eine Runde Sekt. Nur ihr Mann bekommt nichts, denn Jens ist nicht in Hannover, sondern arbeitet Tag und Nacht. Ferner nimmt Christin ihren Jahrestag zum Anlass, auch Britta und Olli sowie Olga (die Schwester von Anna) mit den Hintergründen des Trudelns vertraut zu machen. Allzu ernst nimmt sie das Ganze aber nicht, denn gemeinsam mit Ana und Barci boykottiert sie im Laufe des Abends die Trudelregeln und landet nach einer Nacht im Rocker erst gegen halb vier im Bett. Hier wurde die Interpretation der “bis zu drei Getränke auf dem Heimweg” heute wohl etwas gedehnt…
Als Stargast darf ich Eva begrüßen, die mit Matthias aus dem IMT kommt und mir erklärt, wie ihr Passivhaus funktioniert. Mal sehen, ob sie auf den Geschmack gekommen ist und bei Gelegenheit wieder mal mittrudelt.
Gefreut haben wir uns außerdem über Niggel und Mérida, die spontan Zeit, auf die “Bar Celona” aufgrund schlechter Erfahrungen aber eigentlich keine Lust hatten. Auch wir haben schon einmal bessere Dip-Saucen erlebt und lassen ein falsches Essen zurückgehen - aber über die Getränke, den freundlichen Kellner und die Gesamtatmosphäre gibt es keinen Grund zur Klage. Kein Wunder also, dass es heute einer der längsten Trudelabende wird (die Steintor-Nacht der drei Abweichler nicht einmal mitgerechnet).

geschrieben am 28. Mai 2009 um 20:00 Uhr von niko
gespeichert unter Trudeltreffen-Blog |
Am Zusammenfluss von Ihme und Leine öffnet an schönen Sommertagen das Strandleben, dessen Lage bei Google Maps gut zu erkennen ist. Die Bude im Sand, an der man gekühltes Beck’s und viele weitere Drinks bekommt, wird vom Spandau betrieben, in das wir bereits 2007 getrudelt sind.
Ana und ich brauchen etwas länger, weil wir vom Uni-Sportgelände kommend am rechten Leineufer entlang laufen, statt erst über die Brücke zu gehen und uns dort der in die Leine mündenden Ihme zu nähern. Mit dieser Erkenntnis weisen wir schließlich auch zwei weiteren Verirrten den Weg, die uns unter dem Bremer Damm nach dem Weg zum Strandleben fragen.

Die Füße in den Sand zu legen, führt zu augenblicklicher Entspannung. Wir sprechen über Füße - aber zum Glück nicht nur. Nina hat einen Rosé-Sekt gekauft, mit dem sie mit uns anstößt, nachdem das erste Beck’s ausgetrunken ist. Ana fällt plötzlich ein, dass sie bereits vor vier Wochen vergessen hat, ihrem Freund Jaime (mit dem sie täglich telefoniert) zum Geburtstag zu gratulieren. Sie stellt fest, er sei selbst schuld, wenn er es so lange mit ihr als Freundin aushält - und holt den Geburtstagsanruf schnell nach.
Als Rupert dazu kommt, wird die Welt kleiner: Unsere Nachbarinnen, die vorher dieses Trudelfoto gemacht haben, kennen ihn offenbar gut. Danke fürs Fotografieren!

geschrieben am 25. Mai 2009 um 20:00 Uhr von niko
gespeichert unter Trudeltreffen-Blog |