Trudeln: Trudeltreffen.de!

Kleine Kneipen-Stippvisiten zum Feierabend.

09.09.10: Piccoli’s Roadhouse

Piccoli’s Roadhouse ist eine Restaurant-Kneipe nach amerikanischem Stil. Na gut - wenn man von Details absieht. Das “Ducksteiner”-Bier hat nichts mit Walt Disneys Entenfamilie zu tun, denn die Bedienung korrigiert prompt Jurijs Aussprache. Roadhouse-KaffeetasseUnd der Cappuccino kommt in einer Oma-Tasse, die so gar nicht nach Wildem Westen aussieht. Rippchen gibt es übrigens auch - aber da sie mit den Rippchen im Wülfeler Biergarten niemals vergleichbar sein können (und weil wir nicht viel Zeit haben), gibt es heute nur Potatoe Wedges. Die liegen in einem Körbchen, in das sich eine blau-weiße Serviette mit Edelweiß-Motiven verirrt hat. Aber die Portion ist ordentlich und die hausgemachte Chili-Sauce lecker.

Das Roadhouse bietet sich vor allem an, wenn man in Deutschlands ältestes Cinemaxx-Kino gehen möchte. Das ist in Hannovers Nikolaistraße, direkt nebenan. Denn was nur wenigen bewusst ist: Der ältere Cinemaxx-Kinokomplex ist günstiger als die zentraler gelegene Schwester am Raschplatz - eine Karte kostet hier einen Euro weniger. Anne, André, Jurij und Eike wollen hier um 20:45 Uhr “Inception” sehen - und morgen dann wohl mit den Kollegen über den Kreisel in der letzten Szene diskutieren.

Gibt es ein Land namens “Franz-Josef-Land”? Jurij spricht davon in Zusammenhang mit kalten Gegenden. Wikipedia verrät: tatsächlich. 191 Inseln in der Arktis. Einwohner: null.

Und dann ist da noch Andrés neuer Kite. Noch während wir im Roadhouse sitzen, hat er ihn bei eBay mit einem auf dem Bürorechner laufenden Bietagenten ersteigert. Ich bin ebenfalls ein Freund des so genannten Snipens und verwende seit vielen Jahren die Webseite von Snip, die ohne die Ausführung von Software auskommt. Der Kite “Cabrinha Convert IDS 2010″ geht für unter 700 Euro durchs Netz. André ist glücklich über das Schnäppchen und wird nach “Inception” noch den ganzen Abend von einem ganz neuen Kite-Gefühl träumen.

Piccoli's Roadhouse

02.06.10: Der Wülfeler Biergarten

Genau ein Jahr ist es heute her, dass der Trudel-Blog seinen letzten Eintrag verzeichnet hat: Annette hat den Ernst der Lage zum Anlass genommen, sich des Missstandes anzunehmen, und uns heute zusammengeführt - unter Mitarbeit des A-Teams. Denn wer, wenn nicht Anne & André, würde den Biergarten in Wülfel dafür auswählen?

Wülfeler BiergartenDer Biergarten ist wirklich schön, hat einen Parkplatz direkt vor seinem Eingang und ist direkt an der neuen Stadtbahnstation Wiehbergstraße. Komisch also, dass außer dem A-Team noch niemand hier war. Nach Durchschreiten des zugewucherten Torbogens bekommen wir hier, was der Magen begehrt.

Rippchen im Wülfeler BiergartenEs gibt diverse Biere und die Spezialität des Wülfeler Biergartens: Rippchen!

Warum kostet ein Teller Rippchen hier 50 Cent mehr, wenn man ihn ohne Salat bestellt? Weil man dann einen tiefen Teller bekommt, auf den soviele Rippchen passen, dass manch einer sie nur schafft, wenn er sie sich z.B. mit Rupert teilt… Perfekt gewürzt und kross gegrillt.

Auch unsere amerikanischen Praktikanten Michelle und Logan lernen die Trudelregeln: bitte nicht über die Arbeit sprechen! Das klappt heute auch nach einjähriger Pause wieder sehr gut.


02.06.09: Die Leine Suite

Jetzt aber: Heute erweckt das Wetter bei den Betreibern der Leine Suite genug Vertrauen, und die neue Gastronomie auf der Promenade des Leineufers ist geöffnet. Wir schlendern an Polster-Sitzecken, Liegestühlen im Sand und kleinen Tischen an der Balustrade vorbei. So ganz als unser Tag entpuppt es sich aber leider nicht.

Leine-SuiteUnser reservierter “Tisch für sechs” bietet nur Platz für vier, obwohl wir zehn sind. Stattdessen setzen wir uns direkt neben die “Küche” - also neben die Theke mit ihrer hektischen Betriebsamkeit und vielen Gerüchen. Als die Sonne verschwindet, wird es leider kühl. Svea, Sebastian (der heute seltsamerweise Tobi heißt) und Christin stellen sich für ein Essen an und kommen zehn Minuten später mit großem Erfolg wieder: Sie haben bestellt. Bis ihre Nummer aufgerufen wird, kann es aber länger dauern, schätzt Christin angesichts der Geschwindigkeit des Personals.

“Tobi” hat bei Amazon einen Radatlas für die Provence bestellt und beturtelt mit Svea die Urlaubsplanung für diesen Sommer. Ich scanne den Barcode des Buches mit meinem Handy und kann daher hier diesen Link zu dem Radatlas präsentieren - und zugleich erwähnen, dass es viele Möglichkeiten gibt, versandkostenfrei Bücher zu bestellen.

Christins Freundin Cho Chang [Name von der Redaktion geändert] trudelt erstmals mit und ist verstört, als wir sie bitten, für ein Internet-Foto zu posieren. Sie hält Erwähnungen im Internet generell für gefährlich. Stattdessen schießt sie dieses Trudelfoto, das immerhin niemand besser hinbekommen hätte, locker aus dem Handgelenk direkt von der Wand - und ist auf dem Bild leider nicht zu sehen.

Leine Suite

28.05.09: Die Bar Celona (Altstadt)

Widrige Umstände führen uns heute - jedoch nicht zu unserer Enttäuschung - in die Bar Celona in der Altstadt: In freudiger Übereinstimmung hatten wir uns heute eigentlich mit einer Vielzahl von Kollegen auf Christins Wunsch in der neuen Leine Suite verabredet. Die blieb heute aber leider geschlossen, weil das Wetter mittags noch zu unbeständig war. Gut also, dass wir noch rechtzeitig in der Bar Celona einen großen Tisch reserviert haben. An dem “Tisch für 8 Personen” haben sogar 13 Personen Platz. Erstmals trudelt auch Jeanette mit, und Jurij nimmt mit dem Abstecher in die Altstadt mal wieder eine signifikante Verlängerung seines Heimwegs in Kauf.

Bar Celona

Christin feiert heute mit uns ihren Hochzeitstag und spendiert sogar eine Runde Sekt. Nur ihr Mann bekommt nichts, denn Jens ist nicht in Hannover, sondern arbeitet Tag und Nacht. Ferner nimmt Christin ihren Jahrestag zum Anlass, auch Britta und Olli sowie Olga (die Schwester von Anna) mit den Hintergründen des Trudelns vertraut zu machen. Allzu ernst nimmt sie das Ganze aber nicht, denn gemeinsam mit Ana und Barci boykottiert sie im Laufe des Abends die Trudelregeln und landet nach einer Nacht im Rocker erst gegen halb vier im Bett. Hier wurde die Interpretation der “bis zu drei Getränke auf dem Heimweg” heute wohl etwas gedehnt…

Als Stargast darf ich Eva begrüßen, die mit Matthias aus dem IMT kommt und mir erklärt, wie ihr Passivhaus funktioniert. Mal sehen, ob sie auf den Geschmack gekommen ist und bei Gelegenheit wieder mal mittrudelt.

Gefreut haben wir uns außerdem über Niggel und Mérida, die spontan Zeit, auf die “Bar Celona” aufgrund schlechter Erfahrungen aber eigentlich keine Lust hatten. Auch wir haben schon einmal bessere Dip-Saucen erlebt und lassen ein falsches Essen zurückgehen - aber über die Getränke, den freundlichen Kellner und die Gesamtatmosphäre gibt es keinen Grund zur Klage. Kein Wunder also, dass es heute einer der längsten Trudelabende wird (die Steintor-Nacht der drei Abweichler nicht einmal mitgerechnet).


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