Trudeltreffen.de

Feierabend-Kneipenbesuche von 2007 bis 2010.

2017: Rückblick auf zehn Jahre TRUDELN

Wir sind zwar nicht “zehn Jahre lang” durch Kneipen getrudelt, aber der Begriff jährt sich in diesem Jahr zum zehnten Mal! Damals (im Sommer 2007) gab es zum ersten Mal ein Feierabend-Getränk auf dem Heimweg von der Arbeit: in der Ständigen Vertretung in Hannover.

Die meisten der gut 50 Hannoverschen Kneipen, die wir in den Jahren 2007 bis 2010 ausprobiert haben, gibt es heute noch. Hätte es natürlich damals zum Beispiel bereits die Craft Bier Bar gegeben - sie hätte an unseren Feierabenden nicht fehlen dürfen…

Feierabendbiere
Auch außerhalb Hannovers wurde bei Gelegenheit getrudelt: so in Sydney, Quebec und … in Düsseldorf!

Mit bis heute fast 200.000 Seitenaufrufen kann die Seite Trudeltreffen.de hoffentlich immer noch einen kleinen Beitrag leisten und zu neuen Besuchen in der Hannoverschen Kneipenszene inspirieren.

Prost!

09.09.10: Piccoli’s Roadhouse

Piccoli’s Roadhouse ist eine Restaurant-Kneipe nach amerikanischem Stil. Na gut - wenn man von Details absieht. Das “Ducksteiner”-Bier hat nichts mit Walt Disneys Entenfamilie zu tun, denn die Bedienung korrigiert prompt Jurijs Aussprache. Roadhouse-KaffeetasseUnd der Cappuccino kommt in einer Oma-Tasse, die so gar nicht nach Wildem Westen aussieht. Rippchen gibt es übrigens auch - aber da sie mit den Rippchen im Wülfeler Biergarten niemals vergleichbar sein können (und weil wir nicht viel Zeit haben), gibt es heute nur Potatoe Wedges. Die liegen in einem Körbchen, in das sich eine blau-weiße Serviette mit Edelweiß-Motiven verirrt hat. Aber die Portion ist ordentlich und die hausgemachte Chili-Sauce lecker.

Das Roadhouse bietet sich vor allem an, wenn man in Deutschlands ältestes Cinemaxx-Kino gehen möchte. Das ist in Hannovers Nikolaistraße, direkt nebenan. Denn was nur wenigen bewusst ist: Der ältere Cinemaxx-Kinokomplex ist günstiger als die zentraler gelegene Schwester am Raschplatz - eine Karte kostet hier einen Euro weniger. Anne, André, Jurij und Eike wollen hier um 20:45 Uhr “Inception” sehen - und morgen dann wohl mit den Kollegen über den Kreisel in der letzten Szene diskutieren.

Gibt es ein Land namens “Franz-Josef-Land”? Jurij spricht davon in Zusammenhang mit kalten Gegenden. Wikipedia verrät: tatsächlich. 191 Inseln in der Arktis. Einwohner: null.

Und dann ist da noch Andrés neuer Kite. Noch während wir im Roadhouse sitzen, hat er ihn bei eBay mit einem auf dem Bürorechner laufenden Bietagenten ersteigert. Ich bin ebenfalls ein Freund des so genannten Snipens und verwende seit vielen Jahren die Webseite von Snip, die ohne die Ausführung von Software auskommt. Der Kite “Cabrinha Convert IDS 2010″ geht für unter 700 Euro durchs Netz. André ist glücklich über das Schnäppchen und wird nach “Inception” noch den ganzen Abend von einem ganz neuen Kite-Gefühl träumen.

Piccoli's Roadhouse

02.06.10: Der Wülfeler Biergarten

Genau ein Jahr ist es heute her, dass der Trudel-Blog seinen letzten Eintrag verzeichnet hat: Annette hat den Ernst der Lage zum Anlass genommen, sich des Missstandes anzunehmen, und uns heute zusammengeführt - unter Mitarbeit des A-Teams. Denn wer, wenn nicht Anne & André, würde den Biergarten in Wülfel dafür auswählen?

Wülfeler BiergartenDer Biergarten ist wirklich schön, hat einen Parkplatz direkt vor seinem Eingang und ist direkt an der neuen Stadtbahnstation Wiehbergstraße. Komisch also, dass außer dem A-Team noch niemand hier war. Nach Durchschreiten des zugewucherten Torbogens bekommen wir hier, was der Magen begehrt.

Rippchen im Wülfeler BiergartenEs gibt diverse Biere und die Spezialität des Wülfeler Biergartens: Rippchen!

Warum kostet ein Teller Rippchen hier 50 Cent mehr, wenn man ihn ohne Salat bestellt? Weil man dann einen tiefen Teller bekommt, auf den soviele Rippchen passen, dass manch einer sie nur schafft, wenn er sie sich z.B. mit Rupert teilt… Perfekt gewürzt und kross gegrillt.

Auch unsere amerikanischen Praktikanten Michelle und Logan lernen die Trudelregeln: bitte nicht über die Arbeit sprechen! Das klappt heute auch nach einjähriger Pause wieder sehr gut.


02.06.09: Die Leine Suite

Jetzt aber: Heute erweckt das Wetter bei den Betreibern der Leine Suite genug Vertrauen, und die neue Gastronomie auf der Promenade des Leineufers ist geöffnet. Wir schlendern an Polster-Sitzecken, Liegestühlen im Sand und kleinen Tischen an der Balustrade vorbei. So ganz als unser Tag entpuppt es sich aber leider nicht.

Leine-SuiteUnser reservierter “Tisch für sechs” bietet nur Platz für vier, obwohl wir zehn sind. Stattdessen setzen wir uns direkt neben die “Küche” - also neben die Theke mit ihrer hektischen Betriebsamkeit und vielen Gerüchen. Als die Sonne verschwindet, wird es leider kühl. Svea, Sebastian (der heute seltsamerweise Tobi heißt) und Christin stellen sich für ein Essen an und kommen zehn Minuten später mit großem Erfolg wieder: Sie haben bestellt. Bis ihre Nummer aufgerufen wird, kann es aber länger dauern, schätzt Christin angesichts der Geschwindigkeit des Personals.

“Tobi” hat bei Amazon einen Radatlas für die Provence bestellt und beturtelt mit Svea die Urlaubsplanung für diesen Sommer. Ich scanne den Barcode des Buches mit meinem Handy und kann daher hier diesen Link zu dem Radatlas präsentieren - und zugleich erwähnen, dass es viele Möglichkeiten gibt, versandkostenfrei Bücher zu bestellen.

Christins Freundin Cho Chang [Name von der Redaktion geändert] trudelt erstmals mit und ist verstört, als wir sie bitten, für ein Internet-Foto zu posieren. Sie hält Erwähnungen im Internet generell für gefährlich. Stattdessen schießt sie dieses Trudelfoto, das immerhin niemand besser hinbekommen hätte, locker aus dem Handgelenk direkt von der Wand - und ist auf dem Bild leider nicht zu sehen.

Leine Suite

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